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DenkMal – das KjG-Großevent

Von Gummihuhngolf bis Kinderkonferenz

 

Denkmal an einen Tag ohne Streit

Denkmal wenn Gerecht und Recht sich gleicht

Denkmal an den Tag, an dem wir wissen,

dass der Frieden noch bis übermorgen reicht.

Denkmal wir alle könnten Reden, nicht nur schießen,

Denkmal wir könnten auch mal keinen ausschließen,

wir könnten alle gleich sein – wie vor Gott-

Denkmal dran.

… hallt es durch den Nordsternpark in Gelsenkirchen- und  die gut 1200 anwesenden KjGler*innen aus ganz Deutschland singen voller Leidenschaft mit. Für fünf Tage im Mai war der Nordsternpark in fester Hand der KjG, um sich dort über politische, geistliche, spirituelle und weltliche Themen auszutauschen und noch dazu eine Menge Spaß zu haben. Alles unter dem Thema „DenkMal! Frieden denken- Zukunft schenken“.

Auch wir KjG Grummer wollten uns dieses Ereignis nicht entgehen lassen und zogen Richtung Gelsenkirchen. Zum Glück waren die Zelte bereits aufgebaut, sodass wir nicht noch nach einem kleinen Fleckchen Platz auf der Wiese suchen mussten. Nach der Ankunft war erstmal Zeit, das Gelände zu erkunden und die verschiedensten Eigenheiten und Erkennungsmerkmale der anderen Diözesanverbände zu entdecken. Aber nicht nur das, sondern auch das Gelände bot bereits einiges an Attraktionen. Die Auftaktveranstaltung am Donnerstagmittag gab einen großartigen Einstieg für die kommenden Tage. Dann konnte jede*r seinen*ihren Interessen nachgehen und entweder an inhaltlichen Workshops teilnehmen oder sich KjG typischen Spielen anschließen. Für jede*n war etwas dabei. Auch der Abend wurde bunt mit dem von der Landesgemeinschaft NRW gestalteten Jahrmarkt. Ein neuer Eindruck folgte dem nächsten.

Am Freitag machten wir Grummer Jungs und Mädels uns auf den Weg zur Kokerei Hansa, wohin eine Exkursion angeboten wurde. Enttäuschend, als wir vor Ort mitgeteilt bekamen, dass die KJG Gruppe erst für den Samstag gebucht sei. Naja- gesehen haben wir trotzdem ein bisschen was, und auch den Spaß ließen wir uns nicht so einfach nehmen. Zurück am Nordsternpark konnten wir uns ja weiter auf der Hüpfburg austoben, oder weiter in der Sonne entspannen- ein ganz besonders beliebter Ort dafür waren die Luftsofas am DA-Mobil der Propstei Kirche. Doch selbst das Liegen war so schweißtreibend, dass wir uns sehr freuten, als die Feuerwehr mit ihrem Löschzug vorbei kam, um uns eine Abkühlung von der heißen Sonne zu schenken. Ein besonderes Highlight am Freitagnachmittag war dann der Gummihuhngolf-Workshop. Wir haben ausprobiert wie diese KjG typische Sportart funktioniert und wurden sogar für unser Talent gelobt – vielleicht lässt es sich ja ausbauen.

Am Abend konnten wir zu der Musik der Ohrboten und Captain Disco nochmal richtig feiern, bevor es wieder in die Zelte ging. Denn auch der Samstag sollte ereignisreich werden: Die Kinder nahmen an der Kinderkonferenz teil, bei der sie selbst über KjG relevante Themen diskutieren und entscheiden durften. Ein anstrengender, aber sehr eindrucksvoller Workshop für die Teilnehmenden. Es gibt sie also doch- die Kindermitbestimmung! Bis zum Gottesdienst, der aufgrund der weiter steigenden Temperaturen auf den Abend verschoben wurde, konnte sich dann wieder entspannt, getobt oder auch neue Bekanntschaften geknüpft werden.  Wie beeindruckend es dann doch war, als nach all dem wuseligen Treiben alle KjGler*innen im Amphitheater des Nordsternparks zum Gottesdienst saßen und in eine ruhige und andächtige Stimmung verfielen…bis zum Zeitpunkt der Wandlung als von einem Partyboot, welches die Emscher durchfuhr, laute Schlagermusik dröhnte: „ Geh mal Bier hol’n, du wirst schon wieder hässlich...“ – dem Entgegnete die gesamte Tribüne des Amphitheaters: „Es gibt nur einen Jesus Christus, eien Jesus Chriiiiistus, es gibt nur einen Jesus Christus“. Damit konnte der Gottesdienst fortgeführt werden.

Am Abend gab es nochmal eine große Abschlussparty für Klein und Groß. Zuerst durften die Kinder ihre Partymusik bestimmen…leider konnte der Dj den vielen Wünschen der Kinder gar nicht gerecht werden- getanzt und gefeiert wurde trotzdem.

Nach vier Tagen Sonne pur, kam dann am Abreisetag die Überraschung. Wir wurden wach von den Regentropfen auf unseren Zelten. Es hieß also, Beeilung. Die Zelte waren größtenteils auch abgebaut als auf einmal der Himmel seine Pforten öffnete. So nahmen wir nicht mehr an der Abtaktveranstaltung teil, sondern zogen es vor den Bus Richtung Grumme zu nehmen.

Dennoch: Das verlängerte Wochenende hat sich mehr als gelohnt! Danke an alle, die dabei waren. Das war groß!