Trotz des Ausfalls der Sommerfahrt in diesem Jahr, gab es ein wenig Sommerfahrtsfeeling  in der letzten Woche der Sommerferien.  Fünf Tage gefüllt mit lustigen Programmpunkten, leckerem Essen, schönem Wetter, guter Laune und einer Menge Spaß. Das klingt doch wie eine Sommerfahrt - nur eben verkürzt und in Grumme. Bis zu 14 Kinder, zwischen sechs und zwölf Jahren, wollten auf den Spaß nicht verzichten und meldeten sich zu dem Ferienprogramm an.  In der Woche durften natürlich Klassiker, wie das Eisschollen-Spiel oder Emil, nicht fehlen. Natürlich gab es auch Workshops, in denen duftende Seifen hergestellt  und kunstvolle Schlüsselanhänger gebastelt wurden. In der Rallye erkundeten wir Grumme und Umgebung, beantworteten Fragen über Starlight Express oder den Tierpark und sangen Lieder vor dem Josef-Hospital. Nach dem langen Fußmarsch, gab es dann endlich eine Belohnung im Grummer Dorfladen. Der Höhepunkt der Woche war der Ausflug zum Vonovia Ruhrstadion, bei dem wir durch die Gänge und Kabinen laufen konnten, in denen sich sonst die großen VFL-Stars aufs Training oder Spiel vorbereiten. Am letzten Tag sorgten die Kinder für unser leibliches Wohl. In Form der Abendserie Das perfekte Dinner, mussten sie ein Drei-Gänge-Menü kochen und im Anschluss bewerten. Neben einem Vorspeise-Salat, Frikadellen, wie bei Oma, Brokkoli (den auch jeder essen musste), gab es zum Dessert eine feste und eine flüssige Mousse-au-Chocolat mit Beeren. Nach diesem erfolgreichem Sommerfahrtsersatz, können wir voller Freude mitteilen, dass im nächsten Jahr eine Sommerfahrt vom 09.08.2019 bis zum 23.08.2019  stattfinden wird. Die Anmeldungen werden wie gewohnt im Jugendkeller und in der Kirche ab Mitte November ausliegen.

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Von Gummihuhngolf bis Kinderkonferenz

 

Denkmal an einen Tag ohne Streit

Denkmal wenn Gerecht und Recht sich gleicht

Denkmal an den Tag, an dem wir wissen,

dass der Frieden noch bis übermorgen reicht.

Denkmal wir alle könnten Reden, nicht nur schießen,

Denkmal wir könnten auch mal keinen ausschließen,

wir könnten alle gleich sein – wie vor Gott-

Denkmal dran.

… hallt es durch den Nordsternpark in Gelsenkirchen- und  die gut 1200 anwesenden KjGler*innen aus ganz Deutschland singen voller Leidenschaft mit. Für fünf Tage im Mai war der Nordsternpark in fester Hand der KjG, um sich dort über politische, geistliche, spirituelle und weltliche Themen auszutauschen und noch dazu eine Menge Spaß zu haben. Alles unter dem Thema „DenkMal! Frieden denken- Zukunft schenken“.

Auch wir KjG Grummer wollten uns dieses Ereignis nicht entgehen lassen und zogen Richtung Gelsenkirchen. Zum Glück waren die Zelte bereits aufgebaut, sodass wir nicht noch nach einem kleinen Fleckchen Platz auf der Wiese suchen mussten. Nach der Ankunft war erstmal Zeit, das Gelände zu erkunden und die verschiedensten Eigenheiten und Erkennungsmerkmale der anderen Diözesanverbände zu entdecken. Aber nicht nur das, sondern auch das Gelände bot bereits einiges an Attraktionen. Die Auftaktveranstaltung am Donnerstagmittag gab einen großartigen Einstieg für die kommenden Tage. Dann konnte jede*r seinen*ihren Interessen nachgehen und entweder an inhaltlichen Workshops teilnehmen oder sich KjG typischen Spielen anschließen. Für jede*n war etwas dabei. Auch der Abend wurde bunt mit dem von der Landesgemeinschaft NRW gestalteten Jahrmarkt. Ein neuer Eindruck folgte dem nächsten.

Am Freitag machten wir Grummer Jungs und Mädels uns auf den Weg zur Kokerei Hansa, wohin eine Exkursion angeboten wurde. Enttäuschend, als wir vor Ort mitgeteilt bekamen, dass die KJG Gruppe erst für den Samstag gebucht sei. Naja- gesehen haben wir trotzdem ein bisschen was, und auch den Spaß ließen wir uns nicht so einfach nehmen. Zurück am Nordsternpark konnten wir uns ja weiter auf der Hüpfburg austoben, oder weiter in der Sonne entspannen- ein ganz besonders beliebter Ort dafür waren die Luftsofas am DA-Mobil der Propstei Kirche. Doch selbst das Liegen war so schweißtreibend, dass wir uns sehr freuten, als die Feuerwehr mit ihrem Löschzug vorbei kam, um uns eine Abkühlung von der heißen Sonne zu schenken. Ein besonderes Highlight am Freitagnachmittag war dann der Gummihuhngolf-Workshop. Wir haben ausprobiert wie diese KjG typische Sportart funktioniert und wurden sogar für unser Talent gelobt – vielleicht lässt es sich ja ausbauen.

Am Abend konnten wir zu der Musik der Ohrboten und Captain Disco nochmal richtig feiern, bevor es wieder in die Zelte ging. Denn auch der Samstag sollte ereignisreich werden: Die Kinder nahmen an der Kinderkonferenz teil, bei der sie selbst über KjG relevante Themen diskutieren und entscheiden durften. Ein anstrengender, aber sehr eindrucksvoller Workshop für die Teilnehmenden. Es gibt sie also doch- die Kindermitbestimmung! Bis zum Gottesdienst, der aufgrund der weiter steigenden Temperaturen auf den Abend verschoben wurde, konnte sich dann wieder entspannt, getobt oder auch neue Bekanntschaften geknüpft werden.  Wie beeindruckend es dann doch war, als nach all dem wuseligen Treiben alle KjGler*innen im Amphitheater des Nordsternparks zum Gottesdienst saßen und in eine ruhige und andächtige Stimmung verfielen…bis zum Zeitpunkt der Wandlung als von einem Partyboot, welches die Emscher durchfuhr, laute Schlagermusik dröhnte: „ Geh mal Bier hol’n, du wirst schon wieder hässlich...“ – dem Entgegnete die gesamte Tribüne des Amphitheaters: „Es gibt nur einen Jesus Christus, eien Jesus Chriiiiistus, es gibt nur einen Jesus Christus“. Damit konnte der Gottesdienst fortgeführt werden.

Am Abend gab es nochmal eine große Abschlussparty für Klein und Groß. Zuerst durften die Kinder ihre Partymusik bestimmen…leider konnte der Dj den vielen Wünschen der Kinder gar nicht gerecht werden- getanzt und gefeiert wurde trotzdem.

Nach vier Tagen Sonne pur, kam dann am Abreisetag die Überraschung. Wir wurden wach von den Regentropfen auf unseren Zelten. Es hieß also, Beeilung. Die Zelte waren größtenteils auch abgebaut als auf einmal der Himmel seine Pforten öffnete. So nahmen wir nicht mehr an der Abtaktveranstaltung teil, sondern zogen es vor den Bus Richtung Grumme zu nehmen.

Dennoch: Das verlängerte Wochenende hat sich mehr als gelohnt! Danke an alle, die dabei waren. Das war groß!

Gemeinsam machten wir uns mit 10 Kindern am 25.06.2016 auf den Weg in die Soccer Halle „Zocas“ in Bochum-Riemke. Nach einer Stunde mit viel Spaß und Bewegung ging es dann wieder zurück in den Jugendkeller, wo der Hunger mit frisch gemachten Sandwichtoasts gestillt wurde. Zum Abschluss dieses Tages wurde im Keller auf großer Leinwand das Achtelfinalspiel Polen gegen Schweiz gemeinsam geguckt. Hierbei gab es Popcorn und Chips, damit nicht auf Fingernägeln gekaut werden musste. Nachdem dieses Spiel auch in der Verlängerung nicht entschieden war, musste das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen. Dieses wurde von allen mit Spannung mitverfolgt. Nachdem die Schweiz den entscheidenden Elfmeter versenkt hatte, gingen alle müde, aber sichtlich glücklich nach Hause.

Den Weihnachtsmarkt in der Bochumer Innenstadt kennen wir alle, aber ein Weihnachtsmarkt in Grumme das war dieses Jahr neu. In den Gruppenstunden haben die Kinder viel gebastelt und auch wir Leiter waren nicht untätig und haben uns zusammengesetzt. Neben Lichterketten, Baumanhänger und Tüten für 15-Minuten Weihnachten gab es auch selbstbedruckte Weihnachtskarten oder gestrickte Stirnbänder. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Es gab deftigen Erbseneintopf aber auch frisch gebackene Waffeln und Kuchen. Damit unseren kleinen und großen Besuchern nicht langweilig wurde konnten Hexenhäuschen verziert und Nagelbilder erstellt werden. Unsere Einnahmen haben wir an die Aktion Lichtblicke gespendet. Die Organisation kümmert sich um Kinder, Jugendliche und deren Familie, die finanziell oder seelisch in Not geraten sind. Dank ihrer Hilfe konnten wir über 300€ weitergeben und somit einigen Familien ein besseres Weihnachtsfest ermöglichen. Auch dieses Jahr werden wir einen Weihnachtsmarkt veranstalten und hoffen sie zahlreich begrüßen zu dürfen.

An einem sonnigen Sonntag machten wir uns mit einer großen Gruppe von Kindern und Jugendlichen und einer Hand voll Leitern auf den Weg nach Dortmund in den Hochseilgarten Tree2Tree.

Zunächst wurden alle mit einer Kletterausrüstung ausgestattet. Nach einer kurzen Einweisung und einem kleinen Probeparcours ging es für alle in schwindelerregende Höhen. Durch verschiedene altersgerechte Kletterstrecken war für alle, egal ob groß oder klein, etwas dabei. Es mussten Strickleitern, wacklige Brücken, einfache Drahtseile, und Seilbahnen bewältigt werden, um so von Plattform zu Plattform zu gelangen und  den Parcours zu bewältigen. Es galt somit Höhenängste zu überwinden, Geschick unter Beweis zu stellen und sich bei manchen Hindernissen gegenseitig im Team zu unterstützen.

Nach einem schönen aber auch anstrengenden Tag ging es wieder zurück nach Bochum.